Der Ferkelring Niederösterreich wurde 1964 als Genossenschaft gegründet.
Die anfänglichen Stückzahlen von einigen tausend verkauften Ferkeln pro Jahr konnten im Lauf der Jahrzehnte sukzessive auf über 700.000 gesteigert werden.

Die erste Ferkelübernahmestelle war Gföhl im Waldviertel, nach und nach wurden in ganz Niederösterreich regionale Sammelstellen eröffnet, wobei sich in den letzten Jahren eindeutig das Mostviertel als Schwerpunktregion herauskristallisierte.

Die in jüngster Vergangenheit sich abzeichnenden Trends zu größeren Einheiten und zur Ab Hof Vermarktung werden anhalten, lediglich im Waldviertel wird das System der Ferkelübernahmestellen noch länger aufrecht bleiben.

Der Ferkelring ist heute mehr oder weniger ein Dienstleistungsunternehmen mit dem Schwerpunkt Ferkelvermarktung und dem Ziel, in einem durch internationale Konkurrenz sehr schwierig gewordenen Umfeld für seine Mitglieder eine optimale, zeitnahe Vermarktung zu einem marktkonformen Preis sicherzustellen. Weiters gilt es, durch eine dichte Vernetzung mit öffentlichen Stellen, Tiergesundheitsdienst, Futtermittel- und Stallbaufirmen eine entsprechende Beratungsleistung anzubieten, um eine kontinuierliche Produktion von Qualitätsferkeln gewährleisten zu können. In diesem Zusammenhang besonders wichtig ist die enge Zusammenarbeit mit den vor- und nachgelagerten Produktionsstufen Schweinezuchtverband, Besamungsstation und Schweinebörse sowie der österreichischen Schweineprüfanstalt. Gemeinsam wird laufend daran gearbeitet, die genetische Basis für das vom österreichischen Markt verlangte stark bemuskelte, fleischreiche Mastendprodukt zu schaffen, gleichzeitig aber andere wichtige Faktoren wie Fleischqualität oder Tageszunahmen nicht zu vernachlässigen.

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